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Die Rollhockeysparte erwacht

Lebenszeichen aus der Sommerpause

Krokodil Illu 160212 webNach dem Heinerfestturnier wird es traditionell erstmal ruhig ums Rollhockey beim RSC Darmstadt. Aber so langsam werfen die nächsten großen Ereignisse ihre Schatten voraus. Allen voran die World Roller Games, die vom 27.08. bis 10.09. in China stattfinden. Frauen-Nationaltrainer Quim Puigvert hat jüngst seinen Kader für die in diesem Rahmen stattfindendende WM bekannt gegeben. Wieder mit dabei ist Torjägerin Simone Firll, die seit einigen Jahren zum Stamm zählt. Herzlichen Glückwunsch! An der Vorbereitung nahmen mit Blick auf die Zukunft auch unsere Nachwuchsspielerinnen Hannah Huth und Lotte Koch teil.

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Männer und Frauen starten in die Playoffs

Gemischte Bilanz in den letzten Spielen

Bundesliga Logo klein V2Am kommenden Wochenende steht für die Krokodile die erste Runde der Playoffs auf dem Programm. Am Samstag um 15:30 Uhr empfangen sie die ERG Iserlohn im LLZ, am Sonntag fahren sie zum Rückspiel ins Sauerland. Nach den beiden Spielen steht der Halbfinalist fest, denn anders als in den Jahren zuvor, wird kein drittes Spiel ausgetragen. Bei Punkt- und Torgleichheit im zweiten Spiel wird der Sieger in der Verlängerung oder im Penaltyschießen ermittelt. Die Frauen tragen ihr Final Four Turnier eine Woche später in Gera aus.

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Schwarzer Tag für den RSC

Männer und Frauen fliegen aus Pokal

170325 PokalMuF 013Denkbar knapp fielen die Entscheidungen im Pokal Viertelfinale für die Männer und Frauen des RSC Darmstadt aus. In beiden Fällen leider für den Gegner. Die Männer starteten den Pokaltag mit der Partie gegen die IGR Remscheid. Erst drei Minuten waren gespielt, da zappelte der Ball schon hinter Torhüter Leyer im Netz - ein Blitzstart für die Gäste, der die Hausherren aber nicht in Schockstarre versetzte. Nur vier Minuten später glich Alexandre Andrade in Unterzahl aus und nur kurz danach hätte Darmstadt sogar - weiter in Unterzahl - in Führung gehen können, scheiterte aber am Torhüter.

170325 PokalMuF 007Im weiteren Verlauf waren die Gäste etwas stärker und gingen 3:1 in Führung, bevor erneut Andrade das zweite Darmstädter Tor erzielte. Mit dem Pausenpfiff stellte Remscheid den Abstand von zwei Toren wieder her. Die zweite Hälfte begann mit dem 5:2 für Remscheid, doch in der Folgezeit waren es die Hessen, die für Torgefahr sorgten. Hack und Andrade ließen das Gästepuffer auf ein Tor schrumpfen. In der umkämpften Schlussphase kamen die Krokodile noch zu einigen Chancen, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

Im Anschluss an die Männer empfingen die Frauen den RSC Cronenberg, gegen den auch die Bundesligapartien knappe Angelegenheiten sind. So sollte es heute sogar im Penaltyschießen entschieden werden, in dem die Gäste die besseren Nerven bewiesen. Sie erwischten auch den besseren Start und führten nach einer ausgeglichenen Viertelstunde mit 2:0. 170325 PokalMuF 022Darmstadt stabilisierte sich und übernahm das Spiel. Nur im Abschluss zeigten sich die Krokodilinnen mal wieder zu harmlos. Der Knoten platzte nach zwanzig Minuten: Lotte Koch glich mit zwei sehenswerten Treffern zum 2:2 Pausenstand aus.

Jetzt waren die Hessinnen endgültig im Spiel und hatten auch in der zweiten Hälfte ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen. Außer dem 3:2 durch Simone Firll sprang jedoch nichts Zählbares heraus, was sich schließlich bitter rächen sollte. Fünf Minuten vor Schluss überwand Cronenberg Torhüterin Luciana Brum de Freitas mit einem verdeckten Schuss zum 3:3. Es ging in die Verlängerung. Beide Teams wollten die Entscheidung herbeiführen, scheiterten aber immer wieder an den Torleuten. 170325 PokalMuF 045Es lief also auf ein Penaltyschießen hinaus, bei dem die Gäste die Nerven behielten und auch das glücklichere Händchen hatten. Mit 5:3 zog Cronenberg ins Halbfinale ein und Darmstadt stand nach dem Finale im letzen Jahr diesmal nach nur einer Runde mit leeren Händen da.

Es spielten: Philip Leyer (Tor), Marvin Mensah (Tor), Felix Bender, Max Hack (1), Alexandre Andrade (3), Kurt Koch, Marcel Behnke, Paul Cuntz, Dominik May, Kai Cepa

Es spielten: Luciana Brum de Freitas (Tor), Natalie Uhl (Tor), Simone Firll (1), Hannah Huth, Lotte Koch (2), Larissa Heger, Franziska Strobel, Meike Richter, Johanna Sieger

Zweimal Europapokal

RSC Darmstadt startet mit Männern und Frauen in den europäischen Wettbewerb

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(04.11.2016) Die Europapokalspiele sind ein Highlight im Darmstädter Rollhockeykalender. Zum fünften Mal in Folge startet der RSC Darmstadt mit den Männern europäisch. Die Konkurrenz ist stark. In den südeuropäischen Ländern wird Rollhockey auf höchstem Niveau gespielt und Teams aus Deutschland sind krasse Außenseiter. Dennoch schnupperten die Krokodile 2015 an der Sensation: Gegen den italienische Erstligisten Pieve 010 aus der Lombardei konnte der RSC im Hinspiel auf eigener Bahn erstmals seit vielen Jahren gegen eine Mannschaft aus Südeuropa gewinnen. Nur ein Tor fehlte letztlich auswärts für das Erreichen der nächsten Runde. Der diesjährige Gegner Juventude de Viana kommt aus dem Rollhockeyland Portugal und wird eine hart zu knackende Nuss sein. In der starken Portugiesischen Liga liegen sie im Mittelfeld. Die Saison 2015/16 beendete Viana auf Platz 7, aktuell stehen sie nach drei Spieltagen mit einem Punkt und einem negativen Torverhältnis auf Platz 10.

Das Heimspiel bestreiten die Hessen am morgigen Samstag um 20 Uhr im Landesleistungszentrum. Bereits um 17 Uhr findet die Bundesligapartie der Frauen gegen TuS Düsseldorf Nord statt.

Die Krokodilinnen schafften 2015 erstmals den Sprung auf die Europäische Bühne. Mit 1:12 und 2:10 zogen sie sich gegen das spanische Spitzenteam CP Voltrega sportlich relativ gut aus der Affaire – immerhin gewannen die Spanierinnen am Ende den Cup. Jetzt haben sie mit CP Plegamans erneut ein schweres aber attraktives Los gezogen. Der 1975 gegründete spanische Club verfügt über eine Hockeyschule, in der die Kinder schon mit drei Jahren anfangen, Rollhockey zu spielen. 92 Mädchen und Frauen in 11 Mannschaften – von solchen Zahlen kann der RSC Darmstadt nur träumen. Auch für die Spanierinnen ist es erst die zweite Teilnahme am europäischen Wettbewerb. 2015 schafften sie es allerdings auf Anhieb ins Halbfinale. Die Krokodilinnen werden trotz Außenseiterrolle hochmotiviert in die Spiele gehen.

Plegamans ist am 13.11. um 13 Uhr zu Gast im Landesleistungszentrum.

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